„Vegan? Niemals!“

Ines NowakUnsere Ines, Mitarbeiterin bei Aronia ORIGINAL und Assistenz der Geschäftsführung, erzählt von Ihren ersten Tagen bei der Reformhaus Triät Challenge:

„Vegan? Niemals!

…dass dachte ich noch vor einigen Wochen…

Nun nimmt auch Aronia ORIGINAL mit unserem Produkt „Aronia Pulver“ an der so genannten Reformhaus TRIÄT teil. Der Begriff flog schon im Dezember von Büro zu Büro und ich hatte keinen blassen Schimmer, was man sich darunter vorstellen sollte. Genauso wenig kannte ich Attila Hildmann. Im Weihnachtsurlaub habe ich dann beschlossen mich näher mit dem Thema zu beschäftigen und googelte mich durch die vegane Welt des Internets. Zunächst wollte ich nur einige Bausteine für mich übernehmen, da aus meiner Sicht dieser Lebensstil relativ kostenintensiv wirkte. Doch dann entschloss ich mich doch zu einer Triät Teilnahme.
Und hier bin ich nun. Die erste Woche der Triät neigt sich dem Ende und schon jetzt gab es Höhen und Tiefen. Gerichte, die ab jetzt regelmäßig in meinem Speiseplan gehören und Zutaten, die ich bereits gestrichen habe.

Amaranth, Mandelmus & Co. gehört in jede Ausstattung
Amaranth, Mandelmus & Co. gehört in jede Ausstattung

Dazu hier eine kleine Zusammenfassung:

Tag 1 (So., 01. Februar 2015):

Mein erster Tag begann recht ungewohnt für mich. Normalerweise besteht mein Frühstück am Wochenende aus einem Brötchen und darauf was süßes. Diesmal bestand es aus einem Amaranth-Jogurt-Pop aus den Rezepten von Attila. Leider hat das Amaranth meinen Geschmack gar nicht getroffen, weswegen es schon jetzt aus meinem Speiseplan gestrichen wurde. Abends gab es Zucchini-Nudeln, die bereits vor Beginn der Triät zu einem meiner Lieblingsrezepte geworden sind.

Tag 2 (Mo., 02. Februar 2015):

Mit Beginn der Woche startete ich mit einem grünen Smoothie mit Spinat, Äpfeln, Banane und Zimt. Auch dieser ist für mich eine völlig neue Erfahrung, war aber sehr schmackhaft. Ein Bestandteil, den ich sicher beibehalten werde. Das größte Problem stellt für mich das Mittagessen dar. In unserer Kantine um die Ecke gibt es nicht besonders viel, was man als vegan bezeichnen kann. Deshalb blieb es relativ enttäuschend und die Erkenntnis, dass es doch mehr Planung und Vorbereitung erfordert, als ich dachte.

Tag 3 (Di., 03. Februar 2015):

Dieser Tag war einer meiner Tiefpunkte. Ich startete wieder mit einem leckeren grünen Smoothie und den Resten vom Abendessen zum Mittag. Abends standen Ofenkartoffeln mit einer Tofu-Paprika-Creme auf dem Speiseplan Leider ging meine erste Begegnung mit Tofu völlig nach hinten los. Es hat überhaupt nicht geschmeckt und ich habe es sofort aus meiner Liste gestrichen, es muss auch ohne Tofu möglich sein. Gott sei Dank hatte ich mit einer Tafel veganer Schokolade aus Reismilch vorgesorgt. Leider eine kleine Sünde, aber zu diesem Moment absolut unumgänglich 😉

Tag 4 (Mi., 04. Februar 2015):

Heute war der Wendepunkt. Nach einigen Gesprächen mit Freunden, die sich schon länger vegan ernähren, habe ich neuen Mut geschöpft. Neue Rezeptideen und ein ganz toller „Firestarter“ zum Frühstück gaben den Aufwind. Abends war ich bei einer Freundin eingeladen und bekam zu spüren, dass Ernährung im sozialen Umfeld eine wichtigere Rolle einnimmt, als man denkt. Wo man sich sonst immer überraschen ließ, musste man vorher der Freundin ankündigen, dass man sich zurzeit vegan ernährt, damit sie sich darauf einstellen kann.

Neben der Komponente Ernährung gehe ich momentan einmal in der Woche zum Yoga und zusätzlich zu Rückenkursen. Zusätzlich werde ich die Woche noch mit Schwimmen beginnen.

Ich bin sehr gespannt was die nächsten Tage bringen werden. Wichtigste Erkenntnisse für mich zum aktuellen Stand: Viel Vorbereitung und zeitraubende Planung, ständige Rezeptsuche, täglich frisch einkaufen und dementsprechende Einkaufskosten. Leider momentan noch überwiegend negative Dinge. Positiv: Es gibt durchaus auch leckere vegane Gerichte ;-)“

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