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Aronia Original - Aroniaprodukte vom Hersteller

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Aronia – die Heilpflanze, Gesundheitsbeere und unsere Passion

Aronia (Aronia melanocarpa) ist ein einheimischer Strauch und ein echtes Pioniergewächs, wenn man den Botanikern glauben darf. Unsere ersten Recherchen begannen vor 7 Jahren. Damals gab es nur russischen und englischen Lesestoff. Im Internet fand man absolut nichts in deutscher Sprache. Also haben wir uns daran gemacht es zu übersetzen und in einer kleinen Kelterei in Sachsen erste Versuche mit Aroniasaft bestritten.

Vollreif am Strauch : Leckere Aroniabeeren kurz vor der Ernte


Herkunft:

Ihren Ursprung hat die Pflanze im östlichen Nordamerika an der heutigen amerikanisch-kanadischen Grenze und wuchs dort in endlosen Gebieten auf den verschiedensten Böden. Die Indianer kannten diese Pflanze und sagten Ihr damals schon große Heilwirkung zu. Der berühmte russische Botaniker und Weltreisende Mitschurin entdeckte die Aronia in Amerika und brachte Sie zu Zuchtzwecken mit nach Russland. Mit Unterstützung des Sowjetregimes unter Lenin und Stalin züchtete er frostresistente Sorten, so unter anderem die Aronia melanocarpa.


Sortenvielfalt:

Auf unseren Streifzügen durch die Landen auf der Suche nach Aronia-Bauern sind uns viele Sorten begegnet. So haben wir gelernt, dass es Wild- und Kultursorten gibt. Der Unterschied - fragten wir uns-merkt das jemand? Und dann zeigte uns ein Bauer die kleinen, aber feinen Unterschiede. Die Wildsorte mit ihren kräftig grünen Blättern und sehr gut verzweigten Austrieben wird nicht so hoch wie manche Kultursorte. Wir haben Aroniasträucher gesehen, die fast 3,50m hoch sind und voll behangen die schwere Last ertrugen. Die Beeren sind so groß wie Heidelbeeren und unser Gaumen sagte uns, dass in der Kultursorte z.B. der Nero nicht so viel Gerbsäure enthalten zu sein scheint wie in der Wildsorte. Wir lernten die Aronia melanocarpa Viking mit schwuppigeren Austrieben kennen, als auch die Aronia prunifolia und die Aronia arbutifolia. An Kultursorten mangelt es nicht. Da stießen wir auf Namen wie: "Nero", "Viking", "Ahonnen" aus Finnland, "Rubina", "Hugin" aus Schweden, "Fertödi" aus Ungarn, "Aron", "Serina" und "Hakkija" aus Dänemark, "Moravska sladkoploda" aus der Slowakei sowie "Kashamachi und Mandschurica" aus Estland.

Aronia im Frühling und im Winter


Aronia in anderen Sprachen

Doch wie fragen wir nach Aronia? Mit dem botanischen Begriff konnte uns kaum einer im Ausland verstehen. Wir erweiterten unser Vokabular und freundeten uns mit einigen neuen Begriffen an: "Black chokeberry" (englisch), "Appelbes" (niederländisch), "Chernoplodnaja skorusha" (bulgarisch), "Aronia czarna" (polnisch) oder "Rjabina chernoplodnaja" (russisch).


Aussehen

Um das Gemüt zum Lächeln zu bringen, gehen Sie doch mal an einem sonnigen Herbsttag an einer Aroniaplantage vorbei. Das herrlich kräftige Rot der Laubfärbung wird Sie auch in den Bann ziehen. Nicht weniger schön sind die zarten Blüten, die wie Apfelblüten aussehen. Eine Dolde hat bis zu 20 Blüten. Erst ziemlich spät – im Mai – blüht die Aronia. Das hat aber zum Vorteil, dass bei Spätfrösten im Frühjahr die Aronia häufig verschont bleibt. Wie schlau doch die Natur ist! Die Aronia ist ein sommergrüner Strauch mit spitzen, auffallend weinroten Winterknospen. Die Laubblätter sind 2-8cm lang, meist kurz zugespitzt, fein kerbig gesägt, oberseits auf der Mittelrippe mit schwarzroten Haaren mit leuchtend roter Herbstfärbung.

Herbstfärbung der Aroniasträucher


Verwendung

Uns ist aufgefallen, dass am häufigsten oder fast ausschließlich die Kultursorte Nero auf größeren Flächen angebaut wird. Das liegt daran, dass diese Sorte sehr ertragreich und kaum anfällig für Schädlinge ist. Durch die Inhaltsstoffe in der Schale schützt sich die Frucht selbst vor den Angreifern, berichteten uns die Bauern. Und genau dieses Phänomen nutzen die Menschen in Osteuropa seit vielen Jahrzehnten und betrachten die Aronia als ihre Hausapotheke.


Inhaltsstoffe

Anthocyan-Werte verschiedener Obstsorten

Die erbsengroßen, schwarzen, häufig wachsartig überzogenen Früchte, die ab Ende August bis Oktober geerntet werden können, schmecken süß-säuerlich-herb. Wenn man dazu kommt, dass die Vögel noch Beeren übrig lassen, kann man Ende September herrlich reife Aroniabeeren ernten. Aufgrund des hohen Flavonoid-, Folsäure, Vitamin-K- und Vitamin-C-Gehalts zählte die Aronia in Polen und Russland zu den Heilpflanzen. Wegen ihrer kräftigen roten Farbe (Anthocyane) wird sie häufig als Ersatz für Lebensmittelfarben verwendet.


Anbau

Die Superbeere im eigenen Garten – das kann eigentlich jeder. Die Pflanze ist recht anspruchslos, was den Boden betrifft. Sie mag keine zu lehmhaltigen oder sandigen Böden. Sonst kann man sie recht wahllos setzen. Sonne ist für den Reifeprozess natürlich wichtig, d.h., vollschattig sollte vermieden werden. Es können verschiedene Aroniasorten über unseren Pflanzenshop bestellt werden, so dass jeder von Ihnen auch die Beeren direkt vom Strauch essen kann. Unter www.aroniapflanzen.com können Sie die Sträucher bestellen.


Verwertung

Doch was machen, wenn Sie nicht alle Beeren roh essen möchten? Das haben sich auch schon viele andere gefragt. Wieder andere haben einfach rumprobiert, schickten uns liebenswerterweise ihre Rezepte und so entstand ein toller Fundus an Aronia-Rezepten. Diese haben wir alle zusammengefasst und können Ihnen nun inzwischen schon die 3. Auflage unseres Aronia Rezeptheftes anbieten. Auf 44 Seiten finden Sie 50 Rezepte, die zum Nachmachen einladen. Wir wünschen gutes Gelingen!

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