Wie Aroniapflanzen selbst Tiefsttemperaturen von minus 35 Grad überstehen

Wie Aroniapflanzen selbst Tiefsttemperaturen von minus 35 Grad überstehen

Die Aroniapflanze zählt zu den robustesten Beerensträuchern die man auf deutschen Wiesen und in Gärten finden kann. Die Erfolgsformel der Aronia, die überwiegend in nördlichen Gefilden anzutreffen ist, ist neben ihrer Anpassungsfähigkeit  auch ihr eigener Kälteschutz. Selbst Temperaturen von bis zu minus 35 Grad Celsius können unseren Aroniapflanzen, die botanisch zu den Rosengewächsen zählen, nichts anhaben.

Schnee und Eis liegen über unserer Bio-Aroniaplantage am sächsischen Elbufer und es weht ein frostiger Wind. Wo andere Obstbauern mit Sorge auf ihre Schützlinge schauen, können wir noch immer entspannt sein. Unseren Bio-Aroniapflanzen machen solche Temperaturen nämlich überhaupt nichts aus. Da sie bis zu minus 35 Grad Celsius kälteresistent ist, kann die Aronia sogar in Sibirien problemlos überwintern. Das Geheimnis ihrer unübertroffenen Standhaftigkeit liegt im außergewöhnlich hohen Gehalt an Antioxidantien. Diese bildet die Pflanze zum Schutz vor Minusgraden im Winter. Ihre besondere Anpassungsfähigkeit macht die Aronia nicht nur zu unserem Liebling, sondern auch zu einer der beliebtesten Strauchbeeren in Deutschland.

Mit hoher Anpassungsfähigkeit zum Erfolg

Die Aroniapflanze ist ein bis zu zwei Meter hoher sommergrüner Strauch mit spitzen, auffallend weinroten Winterknospen. Sie zählt zu den Rosengewächsen und bildet zu ihrem eigenen Schutz den höchsten Gehalt an Antioxidantien unter den Beerensträuchern. So ist sie anpassungsfähig wie kaum eine andere Pflanze. Ob wie jetzt kalte Temperaturen oder sengende Hitze im Sommer: die robusten Sträucher wissen sich immer optimal zu schützen. Die Pflanze geht mit der Bildung blau-violetter Pflanzenfarbstoffe, der sogenannten Anthocyane, gegen Wetterextreme an. Im Sommer wird das an den dunkel-violetten Beeren und im Winter an den weinroten Winterknospen sichtbar.

Anbaufläche in Deutschland wächst beständig

Bereits in den 60-er Jahren wurde die Aronia großflächig in Polen angebaut und gelangte in den 1970-er Jahren dann in die ehemalige DDR. Das Ziel des damaligen Anbaus war es, den Bürgern ein vitalstoffreiches Beerenobst zur Verfügung zu stellen. In den vergangenen Jahren rückte sie wieder mehr und mehr in den Fokus ernährungsbewusster Menschen. Aufgrund des gestiegenen Interesses wird die Aronia natürlich auch immer häufiger angebaut. Mit Blick auf den Anbauumfang ist die Beere in Sachsen sogar mit einer Anbaufläche von 180 Hektar die bedeutendste Strauchbeerenart.[1] Deutschlandweit sind es inzwischen über 500 Hektar, die konventionell und in Bio-Qualität angebaut werden. Rund 250 Hektar werden exklusiv und nach den unseren Qualitäts-Anbauverfahren in Bio- und teilweise auch Demeter-Qualität bewirtschaftet.

Robuste Aroniapflanzen für den eigenen Garten

Wenn ihr einer Aroniapflanze auch im eigenen Garten ein neues Zuhause bereiten möchtet, seid ihr bei uns bestens aufgehoben: In unserem Onlineshop findet ihr ab dem Frühjahr wieder Aroniapflanzen und bekommt noch eine fachkundige Beratung dazu. Sobald der Bodenfrost nachgelassen hat und die ersten Sonnenstrahlen den Garten wärmen, ist wieder die richtige Pflanzzeit für Aronien. In unserem Shop könnt ihr dann zwischen wurzelnackten und getopften Pflanzen der Sorte „Nero“ entschieden. Ein sonniges Plätzchen findet sich sicherlich auch und dann steht der Aronia-Freude im eigenen Garten nichts mehr im Wege.

 

[1] Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen: Strauchbeerenanbau in Sachsen weiter ausgedehnt. Medieninformation vom 16.02.2018. https://www.statistik.sachsen.de/download/200_MI-2018/MI-25-2018.pdf

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